Nicole´s Abnehmgeschichte!
Meine Diät-Karriere begann wie bei so vielen Anderen mit Sicherheit auch.
Irgendwann waren die Pfunde auf einmal da und sie wollten einfach nicht wieder weg. Ich probierte so ziemlich alle Diäten aus, die bereits auf dem Markt waren oder neu hinzukamen. Und hatte ich mühsam einige von den Kilos vertrieben, kamen sie zurück und brachten sogar noch „Freunde von sich“ mit. Es war ein ständiger Kampf zwischen uns.
Selbst ärztliche Hilfe wollte ich in Anspruch nehmen. Aber dieser Arzt „verschrieb“ mit irgendwelche Tabletten und Modifast. Ich probierte es natürlich aus, aber gesund konnte das nicht sein und schon nach wenigen Tagen gab ich diesen Abnehm-Versuch ebenfalls auf.
Irgendwann hatte ich resigniert und kümmerte mich nicht mehr großartig um mein Gewicht – ein großer Fehler, ich hatte die 100 kg-Marke geknackt. So konnte es einfach nicht weitergehen. In meinen Kopf reifte immer mehr der Gedanke, zu Weight Watchers zu gehen, aber zu welchem Treffen. Am Wohnort? Oder in der Nähe des Arbeitsplatzes? Am besten in der Nähe des Arbeitsplatzes, denn in meiner Wohnung angekommen (3. Etage) bekam mich so schnell nichts und niemand mehr hinunter. Das Treppensteigen machte mich schon seit geraumer Zeit arge Probleme. Oben angekommen rang ich immer häufiger nach Luft.
Also suchte ich mir ein Treffen ...
in der Dortmunder- Innenstadt heraus und stieß – zum Glück – auf das Treffen von Frau Boric. Schon wenige Tage später stand ich vor ihr und wurde sofort von ihrem Enthusiasmus mitgerissen. Die erste Woche verlief sofort super, ich konnte ein Minus von 4,4 Kilo verbuchen und ich war begeistert, so einfach ging Abnehmen. Immer satt und so viel Gewicht verloren.
Regelmäßig besuchte ich die Treffen und konnte auch meistens ein Minus verbuchen und wenn auch mal ein kleines (oder größeres) Plus in meinem Heftchen stand, wusste ich woher es kam und ich machte weiter nach der Devise „Mund abputzen – es war lecker – und jetzt geht es weiter im Programm“. Und so purzelten innerhalb von acht Monaten knapp 28 kg. Mein Ziel waren 31 kg weniger, aber nun wurde es viel schwerer diese restlichen „Grämmchen“ zu verlieren. Von allen Seiten hörte ich die typischen Sätze: „Bist Du krank?“ oder auch „Hast Du Streß/Probleme?“ NEIN habe ich nicht, ich habe einfach nur abgenommen, weil ich es wollte. Dann kamen die Sätze: „Es reicht aber jetzt, Du bist dünn genug“. NEIN es reicht noch nicht, ich will diese drei Kilo noch abnehmen und dann bin ich fertig. Irgendwie hörte mein Kopf und mein Körper mehr auf das, was meine Mitmenschen sagten, ihm reichte es anscheinend auch erst einmal Da ich von Kilo-Abnahmen verwöhnt war, konnte ich mit den jetzt folgenden Gramm-Abnahmen nicht viel anfangen und war deprimiert, obwohl ich schon „so viel“ abgenommen habe. Also beschloss ich in die Erhaltung beim nächsten Treffen in die Erhaltung zu gehen. Mein Kopf und mein Körper haben anscheinend verstanden - beim nächsten Treffen erzielte ich eine „Punktlandung“. Mein irgendwann einmal mitgeteiltes Wunschgewicht stand in meinem Heft ;-) und die schöne Zeit der Erhaltung fing an. Ich freute mich auf diese Zeit, denn wenn ich am Anfang manchmal gedacht habe, 29 Punkte sind verdammt viel und nicht wusste, wie ich diese am Tag essen sollte, waren 29 Punkte am Ende sehr, sehr wenig und mehr Punkte mußte her.
Meine Gold- Karte ...
liegt jetzt zur Abholung bereit und versprochen, ich gebe sie nie wieder her. Trotz allem werde ich immer mal wieder am Treffen teilnehmen, denn das Treffen in Dortmund macht eine Menge Spaß und Frau Boric versteht es, die Teilnehmer zu begeistern.